ÖM U23

Im Anschluß an die österreichischen U18 Meisterschaften fanden in Salzburg Rif die U23 Meisterschaften statt – mit vielen guten Leistungen

Leider hatten die älteren AthletInnen nicht so ein Wetterglück, da es zwar die meiste Zeit trocken blieb, aber im Laufe des ersten Tages immer mehr Wind aufkam. Am Ende bei den 400m Läufen waren schon ziemliche Sturmböen dabei. Dies sollte sich auch über den ganzen zweiten Tag fortsetzen.

MedaillengewinnerInnen

Aufgrund internationaler Einsätze einiger SportlerInnen war die DSG Wien mit einem kleinen, aber sehr feinem Team bei diesen Meisterschaften dabei. Höhepunkt war der 1500m Sieg von Hanna BRUCKMAYER! Nach einer eher verhaltenen 1. Runde ergriff Hanna die Initiative, setzte sich an die Spitze und gestaltete das Rennen trotz des Windes sehr schnell. Nachdem sie deutsche Staatsbürgerin ist, wollte sie bei diesem Wettkampf die Norm für die deutschen U23 Meisterschaften  (4:29,00min) laufen. Dies ging sich letztendlich nicht ganz aus, aber mit 4:34,55min holte sie sich nicht nur den überlegenen Sieg, sondern schaffte auch einen Meisterschaftsrekord.

Weitere Medaillen gab es für die DSG Staffeln. Bei den Frauen entwickelte sich auf der Zielgeraden ein ganz spannendes Rennen um den Meistertitel – bei starkem Gegenwind fightete Schlussläuferin Helene VOGEL bis zur Ziellinie. Auf dieser mußte sich das Quartett Leonie RUPP – Caroline GANSTERER – Antonia GANSTERER – Helene Vogel um 1/100 den Linzer Siegerinnen geschlagen geben, so dass es mit 48,70sec die Silbermedaille gab. In diesem Lauf gab es auch eine zweite DSG-Staffel. Anna-Lena WEILHARTER – Sarah WIDHALM – Hanna GSCHLENK – Cornelia SILLER liefen ein sehr gutes Rennen und belegten mit 51,50sec. den 5. Platz.
Auch bei den Männern war es ein Kampf bis auf den letzten Meter um die Medaillen. Janis SCHNEEBERGER – Julian MALISCHNIG – Sergej BRUCKNER und Noah LACHKOVICS konnten sich mit 43,01sec die Bronzemedaille sichern. Zwischen Platz 1 und 5 lagen gerade mal eine halbe Sekunde.

Weitere Platzierungen

Einen 4. Platz hab es im Hochsprung für Anna-Lena Weilharter. Nach sehr gutem Einspringen lief es im Wettkampf nicht mehr ganz so rund, doch die 1,60m sind aller Ehren wert.

Ebenfalls den 4. Rang belegte Antonia Gansterer über 400m – mit 58,54sec gelang ihr nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern unterbot sie auch klar das Limit für die Staatsmeisterschaften der allgemeinen Klasse in 2 Wochen. Zwillingsschwester Caroline wurde knapp dahinter 5., ebenfalls mit persönlicher Bestzeit. Diese steht nun bei 58,82sec. Am 2. Tag lief Caro auch noch die 400m mit Hürden im Weg. Hier sollte sich der Wind als besonders herausfordernd weisen und sie fand keinen guten Rhythmus. Trotzdem gab es mit 64,18sec auch hier einen 5. Platz und sie war nur wenige Hunderstel langsamer als ihre Bestzeit. Über die 400m flach hatten wir sogar ein Trio am Start, denn auch Leonie RUPP stellte sich der Stadionrunde. Nach hervorragend bestandener Matura im Vorfeld fand sie nicht ganz so gut ins Rennen, aber 60,98sec und ein 8. Platz sind eine sehr solide Leistung.

Janis Schneeberger startete über 400m Hürden der Männer. Er gestaltete das Rennen sehr ambitioniert, so dass am Ende die Hürden vermeintlich höher wurden. Die letzte touchierte er ziemlich mit dem Schleuderbein, was nochmals etwas Zeit kostete. Mit 59,64sec. blieb er trotzdem nur knapp über seiner Bestzeit und er konnte sich über den 6. Platz freuen.

Zwei Platzierungen mit einem 6. Platz gelangen Sarah Widhalm. Wirkte sich im 100m Finale der Gegenwind von 2,0m/s sehr hinderlich aus (trotzdem kamen sehr gute 12,80sec in die Wertung), so war dieser im Weitsprung hilfreich. Bei gutem und regulären Rückenwind sprang Sarah 5,61m, die persönliche Bestleistung bedeuteten und auch Einstellung des 15 Jahre alten Vereinsrekordes!

Ebenfalls einen Vereinsrekord schaffte Helene Vogel auf ihrem Weg zum 6. Platz über 800m. In einem schnellen Rennen, in dem es durchgehend Positionskämpfe gab, lief sie 2:17,60min. Wie knapp das Rennen war zeigt die Tatsache, dass zwischen Platz 2 und Platz 7 nur 1,5 Sekunden lagen. Nach dem Helene vor 2 Wochen den 40 Jahre alten Vereinsrekord verbessert hatte, gab es also nochmals eine Steigerung.

Ein sehr engagiertes Rennen liefen Nicklas SHAW und Ewan ANDERSON über 1500m. Auch hier wechselten (außer ganz an der Spitze) ständig die Positionen & NIcklas konnte mit sehr guten 4:14,31min den 6. Platz (und somit eine weitere Platzierung) ins Ziel bringen. Ewan war mit 4:16,88min ganz knapp dahinter und wurde 8.

Über 200m bei den Männern mußte sich Julian Malischnig gegen die 1,5m/sec Gegenwind quälen. Mit 23,19sec gelang dies aber ganz hervorragend und er belegte ebenfalls den 8. Platz.

Es waren für die DSG Wien sehr gute U23 Meisterschaften. Einen speziellen Dank möchte ich noch an die vielen mitgekommenen Eltern richten, die vor Ort das Betreuerteam sehr gut unterstützten und auch dafür sorgten, dass alle Athlet/Innen gut hin- & wieder heimgekommen sind.

Bericht: Alex Maier




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